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Kulturgemeinde Oberstdorf

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Wir begrüßen Sie auf den Internet-Seiten der Kulturgemeinde Oberstdorf und freuen uns über Ihr Interesse!

Retro Kinoabend im Kurfilmtheater

Ein selten gezeigter Film mit großem Staraufgebot

Am 12. April wird der Schauspieler Hardy Krüger 90 Jahre alt. Er war einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler der 1950er und 1960erJahre. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er einer der wenigen deutschen Schauspieler, die eine internationale Filmkarriere machten. Er wirkte bis in die 1980er Jahre in zahlreichen Produktionen mit, so unter anderem in Hatari! (neben John Wayne), Die Wildgänse kommen (neben Richard Burton), Der Flug des Phoenix (neben James Stewart) oder Einer kam durch, Taxi nach Tobruk und Das rote Zelt (neben Sean Connery). Krüger wurde oft auch als deutscher Weltkriegssoldat besetzt, beispielsweise in Die Brücke von Arnheim.
Deutsche Fernsehzuschauer kennen Hardy Krüger auch aus den Reisegeschichten in Hardys Bordbuch (Radio Bremen, 1965), die später, Ende der 1980er Jahre, in der Reihe Weltenbummler eine Fortsetzung fanden, sowie aus dem Durbridge-Krimi Das Messer.
1970 begann er eine zweite Karriere als Schriftsteller. Er veröffentlichte mehrere Romane, Erzählungen und Erlebnisberichte, in denen er auf seine Erfahrungen als weitgereister Kosmopolit zurückgreifen konnte.

An seinem Geburtstag zeigt die Kulturgemeinde im Kurfilmtheater Oberstdorf mit "Bumerang" einen Kriminalfilm aus dem Jahr 1959, in dem Hardy Krüger, Martin Held und Mario Adorf in den Hauptrollen zu sehen sind. Das Lexikon des internationalen Film bezeichnet den Streifen "überdurchschnittlich in Form und Spannung, ohne ausländische Vorbilder verleugnen zu können". Weitere Darsteller in diesem extrem selten gezeigten Film sind u.a. Horst Frank, Ingrid van Bergen, Cordula Trantow, Peer Schmidt, Ernst Waldow und Kurt Pratsch-Kaufmann. Regie führte Alfred Weidenmann, das Drehbuch schrieb Herbert Reinecker und als Produzent fungierte der in Oberstdorf bestens bekannte Luggi Waldleitner.

Die wunderbare Katerina bei uns zu Gast

Foto: Günter Jansen

... im Oberstdorf-Haus

Humor, Esprit und jede Menge Anekdoten

"Alles nur Theater - Mein abgefahrenes Leben auf Tournee" lautet das Programm, mit dem die bekannte Schauspielerin Katerina Jacob auf Einladung der Kulturgemeinde einen Abstecher nach Oberstdorf unternimmt. 37 Jahre ihres Lebens hat sie auf der Straße verbracht. Von Quakenbrück bis Waldkraiburg, von Lennestadt bis Vöcklabruck und auch nach Oberstdorf tourte sie mit vielen Theateraufführungen durch die Provinz. Ein interessanter, aber auch ein harter Job, in dem man oft an seine Grenzen stößt – sowohl mental als auch körperlich. Katerina Jacob erzählt in ihrer unverwechselbaren humorvollen Art von all den absurden, komischen und außergewöhnlichen Dingen, die sie auf ihren Tourneen erlebt hat. Ob es ein Schwert ist, das sich während eines Duells auf der Bühne selbstständig macht und als gefährliches Geschoss ins Publikum fliegt, oder ihr ausgeklügeltes System, um mit der Hand gewaschene Unterwäsche über Nacht auf dem Hotelheizkörper wieder trocken zu bekommen. Ganz zu schweigen von Pannen, Hängern und Sex auf roten Pumps.
Die besten Geschichten sind ja ohnehin die, die das Leben selber schreibt, zumindest wenn man sie mit so viel Humor nimmt wie Katerina Jacob. Pointiert vorgetragen war es an sich der ganz normale Wahnsinn des Reisens und der damit verbundenen Begegnungen mit vielen Menschen, die manche Theateraufführungen mit staubtrockenem Humor und absurden Szenen zur Komödie machten.

Für alle, die schon immer einmal wissen wollten, wie es hinter den Kulissen des Theaters wirklich zugeht, präsentiert die seit 20 Jahren in Kanada lebende Schauspielerin (u.a. die "Sabrina" aus "Der Bulle von Tölz") diese erzählerische Lesung aus ihrem Buch "Alles nur Theater".

Kürzlich im Kurfilmtheater

Spontanität und abstruse Geschichten

Mit schlauen Texten und frechen Liedern streift der ausgefuchste Musikkabarettist Josef Brustmann durchs wildwüchsige Lebensunterholz. Er findet immer was und zieht dem Leben das Fell über die Ohren, schaut nach, was darunter ist und macht sich aus dem Balg einen warmen Kragen.
Brustmanns große Stärke liegt in der Selbstironie, seiner Spontanität und seinem Faible für abstruse Geschichten. Josef Brustmann ist nämlich nicht nur ein virtuoser Musiker, sondern auch ein begnadeter Schauspieler. Manchmal spitzt Josef Brustmann in die Politik hinein, meist bleibt er thematisch da, wo das Leben spielt – das bayerische wohlgemerkt. Sein Humor ist trocken, rotzfrech oder wie man hierzulande sagt: gradraus. Die Pointen rattern in einem Tempo aufs Publikum zu, dass am Ende eines witzigen Wortspiels mit Inhalt und Tiefe alle erst einmal Luft holen müssen.
Mit Witz, Aberwitz, absurder Klugheit, einem halben Dutzend skurriler Instrumente, betörendem Gesang und Pfeifen im Walde ist zu rechnen. Die Kritiker bezeichnen ihn als "tröstlichen Stern am konfusen Kabaretthimmel" und als "sarkastischen Wortkaskadeur".
Ein fuchsschlaues Programm für ein schlaues Publikum.
Ein verwildertes Programm – nichts für Hasenfüße.

Wir haben uns sehr gefreut

Ein unterhaltsamer Abend

Seelenmassage

"Heiterkeit und Fröhlichkeit - Humor in allen Lebenslagen" - so lautet das Programm, das die beiden Schauspieler Elisabeth Rass und Peter von Fontano mit aus München zu uns nach Oberstdorf bringen. Von Eugen Roth bis Erich Kästner stammen die Texte, aber auch Leo Slezak, Kurt Tucholsky oder auch der Meister der feinen Ironie Thomas Mann kommen zu Wort. Und Helmut Qualtingers "Reisebericht des Herrn Travnicek" sollte unbedingt auch wieder einmal in Erinnerung gerufen werden. Die großen Klassiker des subtilen Humors verfehlen nie ihre Wirkung, wenn es darum geht, uns zum Lachen zu bringen - und dabei die allzu menschlichen Seiten zu entlarven, in denen wir uns alle wiederfinden. Zum Schmunzeln, zum Nachdenken in jeder Phase des Lebens - Selbsterkenntnis eingeschlossen.
Elisabeth Rass und Peter von Fontano sind bekannt von Theater, Film und Fernsehen und waren in der vergangenen Spielzeit schon einmal bei uns mit ihrer Produktion "Odysseus kam nicht zurück". Diesmal präsentieren sie Humor als gutes Ventil für schlechte Laune! Wir wünschen dabei viel Vergnügen!

Das war wieder klasse!

Herrliche Stummfilmkomödien mit Ossi Oswalda

Die Austernprinzessin

Ossi Oswalda und Harry Liedtke

Einen höchst vergnüglichen Filmlustspielabend veranstaltet die Kulturgemeinde Oberstdorf am Mittwoch im Kurfilmtheater. Im Rahmen der vor einigen Jahren vom Kulturverein aus der Taufe gehobenen Reihe "Sternstunden des Stummfilms" werden wiederum einige Perlen der Stummfilmära serviert. Dabei kommt es zu einem Wiedersehen mit der adretten Schauspielerin Ossi Oswalda, die in dem knapp 60-minütigen Ernst-Lubitsch-Streifen "Die Austernprinzessin" aus dem Jahr 1919 als Millionärstöchterlein des Austernkönigs die Tochter des Schuhcremekönigs übertrumpfen will. Da Letztere einen Grafen heiratet, sucht sich die Austernprinzessin Ossi nun einen Prinzen. In dem Film, der ein Meisterwerk der turbulenten Beziehungskomödie der damaligen Zeit darstellt, sind neben Oswalda in weiteren Hauptrollen Harry Liedtke als Prinz Nucki, Julius Falkenstein als dessen Freund Josef und Victor Janson als Austernkönig Mister Quaker zu sehen. Die 1897 in Berlin-Niederschönhausen geborene Ossi Oswalda geriet in Deutschland zu einem echten Star der Stummfilmepoche und spielte bis 1930 in 50 Stummfilmen mit. Der Tonfilm bedeutete das Ende ihrer Filmkarriere und die ehemalige Stummfilmdiva geriet in Vergessenheit. Von Hunger gezeichnet starb sie völlig mittellos 1947 in Prag.
"Die Austernprinzessin" wurde von der Kulturgemeinde schon einmal vor sieben Jahren in der Evangelischen Christuskirche aufgeführt, damals von den original Filmrollen auf einem historischen Projektor - allerdings mit Orgelbegleitung. Diesmal wird eine restaurierte Fassung von der F.W. Murnau-Stiftung gezeigt.

Max Davidson in Hochform

Max Davidson

Max Davidson in "Dumb Daddies"

Der zweite Teil des Abends ist Max Davidson gewidmet, einem 1893 in die USA ausgewanderten Berliner, der in der Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine kurze, aber heftige Karriere als Stummfilmstar in Hollywood erleben durfte und eine ganze Reihe eigener "Comedies" erhielt. Beim damals überaus bekannten Produzenten und Regisseur Hal Roach (der auch Laurel & Hardy unter Vertrag hatte) hatte Davidson gar einen exklusiven Fünfjahresvertrag unterschrieben. Aus dieser Zeit stammen die Kurzfilme, die dem Publikum in Oberstdorf sicherlich Vergnügen bereiten werden. "Why Girls Say No" (Die unfolgsame Tochter) stammt aus dem Jahr 1927 und Davidson spielt darin den jüdischen Familienpatriarch Whisselberg, der sich mit dem nichtjüdischen Verehrer seiner Tochter Becky auseinandersetzen muss. "Dumb Daddies" (Der Theater-Vater) wurde 1928 gedreht und darin mimt Davidson einen Papa, der durch Missverständnisse seinen Sohn für einen Mörder hält und ihn vor der Polizei zu schützen versucht. In beiden Filmen wird der Sohn Davidsons von dem kalifornischen Schauspieler Spec O´Donnell gespielt, dessen markantes äußeres Merkmal sein beinahe unglaublich mit Sommersprossen übersätes Antlitz darstellt.
Als Zugabe gibt´s noch eine echte Besonderheit mit dem 1929 produzierten Streifen "Hurdy Gurdy" (Klatsch und Tratsch), der als Stummfilm geplant war, dann aber doch in aller Eile aufgrund des schnellen Niedergangs des Stummfilms mit Tonspur gedreht wurde. Deutlich hörbar ist dabei der deutsche Dialekt mehrerer Schauspieler, die allesamt wie auch Davidson in die USA ausgewandert waren. Der 19-minütige Tonfilm spielt in einem Hinterhof eines Vielfamilienhauses, wo kräftig getratscht wird.

Robert Kucharski

Robert Kucharski

Mit Robert Kucharski wird ein in der Region sehr bekannter Pianist die Stummfilme am Klavier begleiten. Der gebürtige Warschauer war nach seinem Studium an der Musikhochschule seiner Heimatstadt als Kontrabassist Mitglied des polnischen Rundfunk- und Fernsehorchesters. Sein Studium hatte er sich interessanterweise mit Improvisations-Begleitung von Stummfilmen am Klavier finanziert. Im Warschauer Musiktheater "Modernes Theater" wurde er als Pianist tätig und kam als Arrangeur für zahlreiche Aufführungen wie z.B. die "Dreigroschenoper" und Kurt Weills Oper "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" zum Einsatz. 1984 kam der damals erst 26-jährige Musiker als profilierter Pianist und Arrangeur nach Deutschland und schließlich nach Oberstdorf.
Karten für den Filmabend sind erhältlich im Kurfilmtheater (Tel. 08322/978970), im Oberstdorf-Haus (08322/700290) und im Medien-Shop des Allgäuer Anzeigeblatts (08323/802150).

Happy Mountain Stompers bei uns zu Gast

Fotos: Günter Jansen

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Eva Schroer und Michael Hanel im Kurfilmtheater

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Foto: Günter Jansen

Diesmal führte die Reise wieder in den Süden. Bei der Kulturfahrt 2017 stand Triest, Hauptstadt der autonomen Region Friaul-Julisch Venetien und der Provinz Triest auf dem Plan. Vom Hotelstandort mitten in der Stadt gab es Ausflüge nach Slowenien und Kroatien mit Pula und Rovinj, es wurde das Schloss Miramare besucht, der Wallfahrtsberg Monte Grisa erkundet und es wurde auch ein Abstecher zum Lipizzaner-Gestüt im slowenischen Lipica unternommen. Zudem konnte man sich Puccinis Oper "Tosca" im Teatro Verdi zu Gemüte führen. Bereits auf der Hinreise machten wir Bekanntschaft mit dem Kloster Neustift bei Brixen.
Auch diesmal durften wir uns über eine sehr angenehme Reisegsellschaft freuen und hoffen natürlich, dass alle im nächsten Jahr wieder mit an Bord sein werden.

Fotos: Günter Jansen

Kulturreise 2016

Herzlichen Dank für die gute Unterhaltung!

Wir bedanken uns bei unseren Künstlern der vergangenen Spielzeit 2016/2017 für die vielen schönen Stunden, die sie uns beschert haben:
Rotraut Arnold, Monella Caspar, Matthias Diener, Ritsch Ermeier, Peter von Fontano, Matthias Heiligensetzer, Benny Hiller, Ulrich Isfort, Heinrich Klug, Andreas Kowalewitz, Reiner Kröhnert, Robert Kucharski, Thomas Kühling, Peter Ludwig, Krista Posch, Elisabeth Rass, Annette Reisinger, Maria Reiter, Peter Sonnleitner, Aroa Sorin, Hans-Jürgen Stockerl und Walter Zinkl

Auf der Leinwand haben uns kurzweilig unterhalten:
Charley Chase, Max Davidson, Lillian Elliott, James Finlayson, Oliver Hardy, Asta Nielsen, Spec O´Donnell, Stan Laurel, Gene Morgan, Ludwig Trautmann, Martha Sleeper, Bert Sprotte, Magnus Stifter u.a.

Herzlichen Dank für die gute Unterhaltung!

Wir bedanken uns bei unseren Künstlern der vergangenen Spielzeit 2015/2016 für die vielen schönen Stunden, die sie uns beschert haben:
Petra Amasreiter, Brigithe, Susanne Bolt, Josef Brustmann, Paul Alan Gee, Otto Göttler, Annika Hofmann, Andrea Huber, Hansi Kraus, Wolfgang Krebs, Elisabeth Lipp, Andieh Merk, Heiner Merk, Martina Noichl, Dieter Peinecke, Oliver Post, Angela Riedl, Sandra Schmid, Werner Specht, Oliver Taupp, Ulrike Tenzer, Marlies Vogler, Barbara Weinzierl, Sabine Winter, Markus Wohner und Peter Zürn

Auf der Leinwand haben uns kurzweilig und melodramatisch unterhalten:
Marion Cotillard, Pascal Greggory, Sylvie Testud, Gérard Depardieu, Emmanuelle Seigner u.a.

Herzlichen Dank für die gute Unterhaltung!

Wir bedanken uns bei unseren Künstlern der vergangenen Spielzeit 2014/2015 für die vielen schönen Stunden, die sie uns beschert haben:
Django Asül, Astrid Bauer, Katharina von Cranach, Thomas Darchinger, Sarah Hakenberg, Matthias Heiligensetzer, Tina-Nicole Kaiser, Manfred Köhler, Michi Köhler, Bolle Kroner, Robert Kucharski, Thomas Kühling, Wolfgang Lackerschmid, Christine Pemsl, Simone Schatz, Tiny Schmauch, Ralph Turnheim und Jürgen Wegscheider

Auf der Leinwand haben uns kurzweilig unterhalten:
Will Dohm, Heli Finkenzeller, Oliver Hardy, Buster Keaton, Stan Laurel
und außerdem u.a.
Paul Biensfeldt, Gisela von Collande, Kitty Dewall, Josefine Dora, Käthe Dorsch, Julius Falkenstein, Richard Häußler, Paul Henckels, Claus Holm, Emil Jannings, Marga Köhler, Walter Lieck, Harry Liedtke, Ernst Lubitsch, Lotte Neumann, Agda Nilsson, Ossi Oswalda, Hermann Picha, Ernst Rückert, Erich Schönfelder, Erna Sellmer, Wilfried Seyferth, Marianne Simson, Hans Stiebner, Jakob Tiedtke, Gustav von Wangenheim und Franz Weber

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